Hören

DAS GEHÖR

Eine Rund-um-die Uhr-Aufgabe

Unsere Augen können wir schließen, nicht unser Gehör: Pausenlos arbeitet es, selbst im Schlaf: 24 Stunden am Tag nehmen unsere Ohren Informationen wahr, warnen uns vor heranrasenden Autos, lassen uns über Witze lachen oder bringen uns durch Vogelgezwitscher, Ruhe und Entspannung.

Bereits vor der Geburt hören wir; vor allem die Stimme unserer Mutter. Bis zum Ende des dritten Lebensjahres reifen die Hörbahnen – je mehr akustische Reize wir wahrnehmen, desto mehr Nervenverbindungen bilden sich. Ein komplexes Netzwerk entsteht. Das Gehirn prägt sich die Bedeutung von Geräuschen ein; es lernt sie. Dies ist die Voraussetzung für die soziale Entwicklung und das Sprachverständnis von Kindern.

Aber auch für Erwachsene ist gutes Hören die Basis: Wer andere Menschen kaum mehr versteht, kann nur noch schwer am normalen Leben teilnehmen. Was hinzukommt: Je schwächer das Hörvermögen wird, desto weniger wird das Gehirn mit wichtigen Informationen versorgt – unser Gehirn verlernt die Fähigkeit zu hören, akustische Signale zu interpretieren! Was nicht mehr wahrgenommen wird, geht verloren.

Tipps:

  • Da ein Hörverlust meist schleichend beginnt, sollten Sie Ihr Gehör regelmäßig im Abstand von ein bis zwei Jahren bei einem Hörakustiker überprüfen lassen und auch kleinste Hörprobleme angehen: Denn je früher Sie etwas unternehmen, desto besser.
  • Und wenn Sie schon ein Hörsystem besitzen, dann tragen Sie es: Nur regelmäßige Übung hält unser Gehirn auf Trab!